
Fährt man vom Venusberg in Richtung Ippendorf und biegt in die erste Straße nach der Auferstehungskirche links ab, kommt man zur Waldau. Zuerst blickt man auf mehrere Fachwerkhäuser, in denen das Restaurant und das Haus der Natur untergebracht sind. Links liegt ein großer Kinderspielplatz und weiter hinten im Wald ein Wildgehege.
Erreichbar mit der Linie 625 bis zur Endhaltestelle Waldau.
In der "geologischen Ecke" finden sich verschiedene Bodenproben, an denen man mit Hilfe von Postern die Erdgeschichte des Bonner Raums erforschen kann.
Zwischendurch kann man einem Bienenstock bei der Arbeit zusehen.
Als nächstes geht es um den Boden im Kottenforst, der bekanntlich eine große Bedeutung für das Leben hat. So läßt sich an Hand der ausgestellten Bodenproben deutlich der Boden im Kottenforst von dem einer Mülldeponie unterscheiden.
Hiernach werden Informationen über Pflanzen, über ihren inneren Aufbau am Beispiel des Baumes, sowie über die Photosynthese gegeben. Von den wichtigsten Baumarten des Waldes sind Baumscheiben zu sehen.
Unter dem Thema "Biotop und Artenschutz" werden Lebensgemeinschaften im Wald vorgestellt, u.a. den "Maiglöckchen-Hainbuchen-Eichenwald", die natürliche Laubwaldgesellschaft im Kottenforst. Speziell geeignet für Kinder ist die Streichelwand mit den hier vorkommenden Tieren (Igel, Hase...).
Abgeschlossen wird der Rundgang durch Informationen über den Wald und seine Funktion für den Menschen z.B. als Erholungsgebiet. Auch Themen wie "Waldsterben" werden angeschnitten, und an Grafiken werden die Wirkungen von Immissionen auf Bäume dargestellt.
Zum Schluß kann man noch den schönen Bauerngarten, in dem neben Nutzpflanzen wie Kräutern auch Zierpflanzen wachsen, neben dem Haus der Natur besichtigen.
Wenn Sie jetzt neugierig geworden sind, besuchen sie doch einfach das Haus der Natur.
Besonders im Herbst zur Brunftzeit bietet sich hier eine eindrucksvolle Geräuschskulisse.
Das Restaurant
Hier kann man gut essen, und auch das Stück Kuchen mit einer Tasse Kaffee am Nachmittag schmeckt einem allerspätestens, wenn man die idyllische Umgebung und die frische Waldluft bemerkt und genießt.
Das Haus der Natur
Das Haus der Natur wurde errichtet, um den Besuchern die Tiere und Pflanzen des umliegenden Waldes näherzubringen.
Direkt im Treppeneingang steht die Baumscheibe einer zweihundert Jahre alte Napoleon-Ulme, die ungefähr 2 Meter Durchmesser hat und deren Jahresringen wichtige geschichtliche Daten, wie z.B. die Französische Revolution 1789, zugeordnet sind.
Geht man die Treppe hinauf, gelangt man in die Dauerausstellung.
Dort fällt einem direkt die große bunte Luftbildaufnahme des Naturraums Bonn auf. Daneben kann auf einer schwarz-weißen Luftbildaufname jeder seine eigene Wohnung suchen.
Öffnungszeiten:
Vom 1.11. bis 31.3.
Di-Fr 13.00-17.00
Sa-So 11.00-17.00
Vom 1.4. bis 31.10.
Di-Fr 14.00-19.00
Sa-So 11.00-19.00
Der Spielplatz
Auf dem Spielplatz gibt es vom Karussell und dem Klettergerüst über den Sandkasten und den Irrgarten bis zur Wippe alles, was das Kinderherz begehrt.
Das Wildgehege
Hinter dem Spielplatz befindet sich das Wildgehege. Hier gibt es Wildschweine, Rotwild und Dammwild (Link ins Internet) in natürlicher Umgebung zu bewundern. Wer diese Tiere zum loswerden von Küchenabfällen benutzen will, ist hier fehl am Platze, denn das Füttern der Tiere ist verboten; da der Förster sich ausreichend um die Tiere kümmert und auch genau weiß, was sie fressen dürfen und was sie lieber nicht vor die Nase bekommen sollten.