

Erich Hoffmann wurde am 22. April 1868 in Pommern geboren.
Zunächst war er Soldat bei den Schwarzen Husaren. 1900 wurde er als Stabsarzt in die Charité aufgenommen.
1904, ein Jahr bevor er den Syphilis-Erreger entdeckte, habilitierte er.
Diese Entdeckung verschaffte ihm viel Ruhm.
1906 wurde er Chef in der Poliklinik. Dort arbeitete er, bis er 1910 an die Bonner Universität gerufen wurde. Er blieb 24 Jahre an der Uni, bis die Nazis an die Macht kamen.
Hoffmann weigerte sich, den Deutschen Gruß zu leisten.
Obwohl er als Endecker des Syphilis-Erregers in die USA, nach China und Japan eingeladen wurde und Mitglied von 40 medizinischen Gesellschaften und Akademien war, wurde er aus dem Dienst entlassen.
Nach seiner Entlassung wandte er sich der Dichtung zu.
1953 bekam er von Bundespräsident Heuss das Große Bundesverdienstkreuz.
Er starb am 8. Mai 1959 im Alter von 91 Jahren.